| Was bewegt mich gerade? |
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| Oh je, die Zeit
rast und ich komme einfach nicht dazu, das mal zu dokumentieren. Weil Zeit
ja völlig subjektiv ist. Aber mir ist gerade, als ich überlegte,
wo ich früher die Zeit hernahm, diese Website zu pflegen, eingefallen,
dass ich in dieser Zeit jetzt wohl den HamLet für Mensa-Hamburg mache,
oder zum Yoga gehe, Laufe oder den Vita-Parcour im Vorwerksbusch absolviere,
Krankengymnastik habe, zum Kieser gehe oder im Garten wühle, Briefe
schreibe oder maile, fotografiere, nähe oder oder oder. Es gibt inzwischen
soooo vieles, was ich tue und tun kann. Und das ist immer wieder umwerfend
für mich! So wie Lachen... das Wichtigste neben der Liebe im Leben.
Gerade heute hatte ich wieder Kontrolle bei der Neurologin, ob mein Kopf denn auch noch im Rahmen ist. Ist er! Alles gut. Mein großer Gesundheitscheck Mitte August war hervorragend. Am meisten hab ich mich darüber gefreut, dass meine Ärztin feststellte, mein biologisches Alter sei wesentlich jünger als mein kalendarisches. Na, das ist mal ein Erfolg. Gesundsein scheint langsam richtig NORMAL für mich zu werden. Und so trällere ich mich lachend durchs Leben, freu mich an allem, was mein Auge einfängt und besonders darüber, dass ich endlich lebe!!! Klettern hab ich begonnen. Juhu. Wie ein Rausch ist das. Am Tag danach stand ich neben mir und fühlte mich wie unter Drogen. Höhenangst für dieses Mal besiegt. Spaß an der Bewegung gehabt. Jörg hat mich herausgefordert, das hat mir gut getan! SEHR gut. Er hat wohl erkannt, wie ich ticke... Und ich komme dazu, bei Mensa aktiv zu sein, nicht nur im Hintergrund. Gestern Abend war ich das erste Mal beim Mensa-Stammtisch hier in Hamburg. Toll! toll! Toll! Udo hatte mir mal gesagt, das mache süchtig... die Wirkung kann ich langsam erfühlen. Lächel. Es ist einfach wunderbar, mit Menschen zusammen zu sein, die auf der gleichen Wellenlänge liegen... (noch mehr Menschen! MEINE sind ja leider in alle Himmelsrichtungen verstreut.... die HIER sind greifbar!). Und all diejenigen, die ich bisher nur per Email kannte, endlich persönlich zu erleben. Zu leben, zu lachen, meine grauen Zellen anzustrengen, Neues zu hören und erleben, zu lernen. Im Sommer waren Marcel und Mareike wieder für eine Woche hier, das war diesmal richtig toll, weil ich gesund bin. Wir haben richtig viel Spaß zusammen gehabt. Dann kam die Einschulung von Chiara in Leverkusen, ich konnte mir zwei Tage frei nehmen und war dabei. Dieses Menschenkind verzaubert mich regelmäßig. Überhaupt war es bei den Gotzleuten wie nach Hause kommen. So schön! Und es hat sehr weh getan, wieder abzureisen. Im Anschluss haben wir Ende August Alex' Einschulung gefeiert. Es ist so schön, mitzuerleben, wie die Steppkes stolz einen weiteren Schritt im Leben gehen. Jetzt ist Julia dran - am Dienstag. Schon wieder kann ich es kaum glauben, wie schnell die letzten sechs Jahre vergangen sind. Ich erinnere mich genau, als Frank mich anrief, al sich gerade im Bus mit KollegInnen auf der Rückreise des Betriebsausflugs nach Neuwerk saß und mir "Liebe Grüße an Tante Heike" von Vic ausrichtete.... lach. Für mich gehts Morgen auf nach Uelzen, nach 21 Jahren "Abi-Revival". Abi-Treffen im alt ehrwürdigen HEG. Später wechseln wir in den Hundertwasserbahnhof und lassen uns dort italienisch nieder... ich bin soooo gespannt! Und dann gehts weiter mit dem Klettern lernen... :-) Eine glückliche,
seelengeheilte Heike am Freitag, 07.09.2007
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| Es wird Zeit - seit
Monaten kein Update an dieser Stelle.
Ich hatte einfach keine Lust mehr, ständig darüber zu berichten, was nun schon wieder ist. Grauenhaft. Es nahm alles einfach kein Ende - die Schrecken, die Überraschungen für Frank und mich, die Schocker... Aber dies nur ganz schnell zusammengefasst: Letztes Jahr haben wir einen ganz ruhigen Erholungsurlaub auf Korfu gahbt. Zwei Wochen Ruhe und Rundumservice an Berg und Meer, es war wundervoll. Ein wenig Abenteuer war natürlich auch dabei (so ganz ohne Land und Leute zu erleben - neee, nicht mit mir!). Danach dann frisch an die Arbeit und schwungvoll zum Lungenfacharzt, um mal checken zu lassen, warum ich denn ständig mit den oberen Luftwegen zu kämpfen habe... ja und siehe da, Diagnose Asthma. Das will erstmal verdaut sein. Was bedeutet das denn jetzt für mich? Nun, auch das haben wir überstanden. Spray, Tagebuch übers Pusten... und der Effekt, dass allein das Wissen, warum das dort weh tut und das Atmen schwierig ist beruhigte mich und ließ mich leichtfüßiger durch den Alltag gehen. Kurz danach hab ich mir eine schlimme Bronchitis eingefangen, die Stimme war einige Tage komplett weg und Frank freute sich ein Loch in den Bauch, dass ich mal den Schnabel halten musste... ich hab es super gewuppt, ein gutes Zeichen (Immunsystem ist wohl doch wieder stark?!). Also hab ich ganz mutig nach Absprache mit den relevanten Ärzten im November gleich auch die geplante - von mir seit zwei Jahren aufgeschobene - Kiefer-OP in Angriff genommen. Und das war wieder einmal der Hammer. Über zwei Stunden unterm Messer, viel mehr aufgeschnitten als geplant, Knochenersatzmasse, unter der Nase Knochen abgeschabt zum Füllen usw... ich will gar nicht mehr daran denken. Jedenfalls wurde dadurch auch geplanten ein oder zwei Tagen Ausfall dann 1 1/2 Wochen. Aber auch das hab ich überstanden und bin schnellstmöglich wieder auf den Beinen gewesen. ABER durch die Bronchitis, die ja schon mit Penicillin bekämpft wurde, und die anschließende Kiefer-OP,die dann auch noch mit Penicillin unterstützt wurde, hab ich dann - mit meinem kleinen Körperchen - 17 ganze Tage tgl. 3x1 Gramm Amoxicillin verkraften müssen... und was passiert? (Da wusste ich noch gar nicht, dass das vom Penicillin kommen kann! Das habe ich erst Anfang Januar diesen Jahres erfahren, haha!) Am Sonntag nach meiner
Genesung von der Kiefer-OP und dem Wiederantreten bei der Arbeit fand ich
nach einem sonnigen Tag auf dem Balkon, den ich dem Aufräumen und
winterfest-Machen desselben gewidmet hatte, unversehens im Krankenhaus
wieder. So schnell kann das gehen... oh manno, das war der Hammer.
Der Check im KH ergab eine akute Unterzuckerung (die, wie ich jetzt weiß, durchaus durch die Anstrengung des totalen Krampfens über so lange Zeit entstanden sein kann) und ansonsten: NIX! Tutto paletti oder wie das heißt. ALLES in Ordnung. Ich nun wieder. Immer Glück im Unglück, was? Jedenfalls bin ich nach 1 1/2 Tagen Krankenhaus entlassen worden, war nochmal zur Neurologin zum checken und darf nun - es handelt sich immerhin um einen epileptischen Anfall - sicherheitshalber ein halbes Jahr kein Auto fahren und muss regelmäßig zur Kontrolle. Die letzte war wieder super gut! Nach all diesen Schrecken
beschloß ich dann Anfang Dezember, dass ich die Schnauze nun gestrichen
voll habe und von nun an einfach gesund bin!
Immerhin sind jetzt
mehr als zwei Jahre nach der Herz-OP vergangen, und Wissende verrieten
mir ja, dass das ungefähr die Zeit sei, die der Körper brauche,
um sich zu erholen. Mir geht es gut, ich achte weiterhin auf viel Schlaf
und ausreichend Ruhe, seit einigen Tagen bin ich endlich!!! die Betablocker
los, das Asthma-Spray auch (was auch einen engeren Zusammenhang haben kann:
Asthma duch Betablocker und so weiter) und ich bin gesund!!!
Ach ja, ein neuer
Urlaub kam dazwischen - im Februar betrat ich das erste Mal im Leben afrikanischen
Boden: Wir waren auf Djerba und in Tunesien und natürlich (Abenteuer,
Abenteuer!) auch in der Sahara - zumindest am Rand.
Ach ja, ich habe auch die Bilderseite (rechts SEHEN) aktualisiert! Heike am Freitag,
den 06.04.2007
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| Entwarnung!
Oh, wie haben Frank und ich diesem Moment entgegen gefiebert. Mir ist immer noch schlecht jetzt und ich kann nicht schlafen. Erst im Nachhinein ist mir bewußt, wie knapp das mal wieder alles war! Der Arzt hat vorhin angerufen und nur gesagt: Bitte stellen Sie mir keine Fragen (ich glaube, Frank und ich hatten den Armen die letzten Tage mit unseren tausend Fragen einfach schon durchlöchert und er wollte nur noch ins Bett, war nämlich schon kurz vor 21 Uhr), alles (Blutwerte von heute) ist normal! Die Endokarditis Lenta, unter der ich nun tatsächlich gelitten habe (das ist ja alles so komplex, muss man / frau erst gar nicht versuchen zu kapieren, doch manchmal beschleicht mich doch der Gedanke, ich hätte meinen Kindheitstraum, Ärztin zu werden, Wahrheit werden lassen sollen!), ist so wie es aussieht, erledigt und die Mistviecher von vergrünenden Streptokokken ausgemerzt. Korfu, wir dürfen kommen und uns ausruhen an Deinen grünen Hängen... im Schatten liegend mit Blick aufs Meer und das albanische Festland... und unseren ZEHNTEN Jahrestag gebührend feiern! Kein Krankenhaus, keine weiteren Katastrophen. Hoffen wir jedenfalls! Misstrauisch sind wir schon... bei all den gemeinen Überraschungen der letzten Jahre. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah! Heike am Montag,
den 28.08.2006
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| Tief durchatmen!
Eigentlich war ich
in den letzten Wochen und Monaten zum Schluß gekommen, dass diese
Art der Kommunikation nicht mehr meine ist.
Schon einmal was
von vergrünenden Streptokokken gehört? Nein? Ich bis Montag Abend
auch nicht... und der Name klingt auch wirklich super lächerlich.
Die Dinger sind aber, wenn sie in die Blutbahn gelangen, möglicherweise
saugefährlich. Und genau die habe ich mir gefangen.... wie auch immer.
Frank und ich jedenfalls - durch meine erneute Erkrankung seit nunmehr
4 1/2 Wochen - eh schon genervt und fertig, wussten nun gar nicht mehr,
wie wir das auch noch aushalten sollen.
Jetzt stehen ggf. noch weitere Untersuchungen an, auf jeden Fall aber hochdosiertes Penicillin über 4 bis 6 Wochen. Von Schlimmerem will ich erstmal absehen und daran glauben: Alles wird gut!!!! Heike am Mittwoch,
den 23.08.2006
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Graue Zeiten waren die letzten Monate... wenn auch mit schönen Lichtblicken. Krankheit, Immunsystem kaputt, langsam und mühselig wieder aufgerappelt, seit fünf Wochen Wiedereingliederung und hoffentlich bald wieder Normalität. Habe immer mehr den dringenden Wunsch, einfach ein wenig Alltag, normal und völlig langweilig zu erleben. Gesund, munter, Arbeit, Liebe, Langeweile. :-) Das von mir, was Wunder! LERNE und lebe. Und bin froh um MEINE, die mich verstehen, die mich unterstützen, die mich lieben und mit mir immer wieder hoffen. DAS ist das Leben und macht alles lebenswert. Über vierzig denkt frau noch mehr nach! Heike am Montag,
den 10.04.2006
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Die Zeit rennt! Seit bald zehn Tagen
sind Frank und ich aus unserem zehntägigen Urlaub auf Korfu zurück.
Das war traumhaft schön!
Ich arbeite wieder vollzeit, allerdings hat mich seit dem Wochenende auch schon wieder ein Infekt lahmgelegt. Immerhin keine bakterielle Sache, Virusinfekt, Nebenhöhlen, Kieferhöhlen und Stirnhöhlen dicht, alle Drüsen geschwollen. Das alte Lied. Ist laut Ärzten normal, bis zu einem Jahr oder länger... ich halte alles aus. Dieses Mal kann ich es sogar mal richtig wertschätzen, dass ich krank zu Hause bleiben darf. Wie viele Menschen auf der Welt müssen immer arbeiten! Letzten Donnerstag, den 09.06.2005, ist meine liebe Meg am Herzen operiert worden. Für mich bedeutete das, all die Bilder und Erinnerungen an meine OP, die nun bald ein halbes Jahr zurückliegt (in 6 Tagen!), wieder zu erleben. Puh. Und Meg tat mir so leid, vor allem wenn ich daran dachte, was sie nach der OP erwarten würde. Nun, es ist alles supergut gelaufen, Meg war einen Tag nach der Operation schon auf der "normalen" Station und wird heute aus dem Krankenhaus entlassen. Whow, ein starkes "Mädchen"! Ich bin beeindruckt und stolz. Dabei habe ich gar nichts dazu beigetragen. Lach... Ich konnte nun viele Wochen meinen Account nicht aktualisieren und Geschichten aus meinem Leben zum besten geben, greatnet, mein Provider, hatte mich im Stich gelassen. Zugang verändert und mir die Daten an meine alte, ungültige Email-Adresse geschickt, auf meine Anfragen nicht reagiert. Oh, ich war auf Zinne. Erst, als ich mit einem Providerwechsel drohte, passierte endlich was.... ein Glück! Noch was irres: Es geschehen viele Wunder im Leben. Bei mir zur Zeit ganz arg viele auf einen Haufen. Seit Monaten habe ich wieder Kontakt zu drei alten Grundschulklassenkameradinnen. Und es ist super schön. Ganz tief und nah. Tut mir unendlich gut! Die drei leben in und um Braunschweig und in Turin. Nun, DIES ist etwas Gutes der Globalisierung! Zudem hat sich über meine Gedichtseite zufällig ein Kontakt zu Franks ehemaliger Grundschulmitschülerin und alten Nachbarin aus Georgensgmünd ergeben. Irre. Und jetzt noch Franks alte Liebe, die ihn nach Hamburg führte und letztendlich zu mir. Wunder über Wunder! Mal schauen, was das Leben noch so bereithält, was? Heike am Freitag,
den 17.06.2005
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Mit jedem Tag, der mich weiter von der Operation wegträgt, fühle ich mich normaler und alles kommt mir wie ein Traum vor! Seit vier Tagen arbeite ich wieder voll, gehöre somit wieder zu den "Gesunden". Es macht einen Riesenspaß und ich habe viel Energie - und beste Laune. Es tut sehr gut, wieder etwas Leisten zu können und nebenher zu erleben, es geht. Mir geht es weiterhin immer besser, die Kraft wächst und damit die Lebensqualität. Und auch die heutige kardiologisch Kontrolluntersuchung spricht Bände: Alles ist gut! Zur Belohnung fliege ich Morgen mit Frank für zehn Tage nach Korfu, wo wir neben Erholung und Ruhe, Liebe und Zweisamkeit unsere Gotzleute und Patenkinder um uns haben werden. Ein schönes Gefühl! Heike, 27.05.2005
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Es gibt neue Bilder ... "Sehen" anklicken, rechts.... da finden sich nun ein paar von Gomera... also: NACH der Herz-Operation! Sieh an! Und unbedingt daran denken, dass die klitzekleinen Bildchen beim Anklicken zu einem GROSSEN Bild führen, das ist doch überhaupt der Clou... damit man auch was sehen kann! Der grosse Wurf findet sich unter "Träumen"... unser Gomera-Urlaub ist nun mitzuerleben! Heike, 01.05.2005
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Heute ist ein Brief bei mir angekommen... mit der MP3-Fassung eines Liedes. Das hat Megan, meine liebe, talentierte und herzige Freundin aus Kiel, für mich komponiert und vertont. Bei der Kreation haben natürlich Udo und Sigi mitgeholfen. Es ist umwerfend, so etwas SCHÖNES zu erleben. Macht mich ganz sprachlos. Das Lied hat Meg mir geschrieben, weil es meine Gefühle zu meiner Situation - Herz-Fehler, Herz-Operation - ausdrückt. Puuuuh! Ich habe es gleich auf meine Website gepackt, es verbirgt sich hinter der Blume oben rechts auf der Startseite. Natürlich hat Udo global das OK dafür gegeben. DANKE Euch! Danke Dir Meg für Deine Einfühlsamkeit und die viele Arbeit, für Deine Stimme und Dein Herz, welches Du in dieses Lied gelegt hast. Danke Udo und Sigi für das Mitwirken, welches erst diese Fassung ermöglicht hat! Ursprünglich habe ich nämlich letzten Freitag ein Video in der Post gehabt... Heike, 21.04.2005
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Gomera ist vorbei und war toll. Ich konnte die Drogen absetzen (Schmerzmittel) und einen Anfang in Richtung Heilung machen. Im Anschluss musste ich noch zu Hause "Aufbautraining" betreiben, aber jetzt, drei Wochen und drei Arbeitstage später kann ich sagen: Es geht beständig bergauf. Ich habe mit meiner Ärztin besprochen, eine Wiedereingliederung in das Berufsleben zu unternehmen und arbeite diese und kommende Woche täglich jeweils vier Stunden. Es ist herrlich, wieder eine Aufgabe zu erfüllen und gleichzeitig sauanstrengend, wieder zu arbeiten, zumal ich am Nachmittag noch weitere Termine wie Krankengymnastik, Herz-Trainingsgruppe und ärztliche Kontrollen abzuarbeiten habe. Aber alles macht auch Spaß, zumal ich sehe, dass die Schmerzen wegbleiben und sich insgesamt alles zu bessern scheint. Nur die Seele wird noch lange brauchen... Heike, 13.04.2005
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Es ist tatsächlich vollbracht, wir fliegen in den Urlaub! Bis heute Abend noch war alles ungewiß, weil ich wieder hohes Fieber und einen schlimmen Infekt hatte, meine Blutwerte schlecht waren. Heute Abend kam die Entwarnung vom Doc, hurra! Wir dürfen fliegen! Zwei Wochen Gomera sind unser... und danach werde ich wohl endlich wieder arbeiten dürfen! Alles wird gut. Heike, 03.03.2005
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Puh! Das war ein Jahresende! Unter "Mein Herz", dem Link unten, da findet sich einiges! Frank und ich hatten einen sehr aufregenden Jahresausklang. Glücklicherweise ist alles gut ausgegangen und inzwischen bin ich auch wieder fast "auf der Höhe". Am 13.12. kam ich - nachdem ich schon 3 1/2 Wochen in Folge der Kiefer-Operation (siehe Eintrag unten) zu Hause war und es mir täglich schlechter ging - mit der Diagnose "Herzbeutelentzündung - Perikarditis mit Perikarderguß" ins Albertinen-Krankenhaus hier in Hamburg. Am 14.12. entdeckten die Ärzte auf der Suche nach der Ursache einen angeborenen Herzfehler: ASD II, sprich: Vorhofseptum-Defekt, auch "Ostium secundum Defekt" genannt. Ein Loch in der Herzscheidewand der Herzvorhöfe, das seit Geburt bestand und inzwischen auf mehr als 1,3 cm Durchmesser mitgewachsen war. Nach weiteren Untersuchungen
(MRT, Herzkatheter) stand am 21.12. fest, dass es eine große Herz-Operation
geben muss, bei der das Loch mit einem Patch verschlossen werden sollte.
Seit dem 30.01.2005 bin ich wieder zu Hause, habe viele, viele Schmerzen zu ertragen, weil ich seitdem mit Grippe und Bronchitis zu kämpfen habe, die gemeinsam mit den Wundschmerzen fast unerträgliche Gefühle in meinem Körper hervorrufen... ;-) Aber ich weiß, was los ist und habe ein prima Prognose. Mein Leben ist gerettet und ich wurde "heile" geflickt. Wenn erst einmal alles schön verheilt ist, sollte alles gut werden! Und dann... ach, davon dann mehr! Ach ja, etwas sehr Erwähnenswertes hätte ich bald vergessen zu erwähnen: Ich habe meinen Schneidezahn wieder! Eine glückliche,
schmerzhafte Heike am 19.02.2005
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Also, zur Zeit bin ich gerade mal wieder am Kiefer operiert worden, das hat mich total umgehauen - na, eher das Antibiotikum, auf das ich allergisch reagiert habe. Auch das erste Mal im Leben, wusste nicht, wieeee schlecht ein Mensch sich mit einer derartigen Medikamentenunverträglichkeit fühlen kann! Jedenfalls bin ich noch ein richtiger Matschhaufen. Schön an der
ganzen Choose ist, dass sich alle meinen Lieben melden und trösten.
Es bewegt mich ungemein, dass ich so häufig mit meiner Gesundheit zu kämpfen habe! Mein Frank hat mich
hiermit getröstet:
Und es tröstet mich wirklich. Weil ich nämlich schon so viele Höhen und Tiefen im Laufe meines Lebens erlebt habe. Und gerade dieses Jahr ist wieder einmal richtig viel zu verarbeiten. Bewegung ohne Ende... gut für die eigene Entwicklung und - ungemein anstrengend! Ich denke, ich gehe immer gestärkt und gewachsen aus solchen Situationen hervor, aber ich lasse auch jedes Mal einige Federn... Popeike, 03.12.2004 |